Vereinssatzung


Interessengemeinschaft der Hundefreunde BHV Wetterau e.V. Satzung
§ 1 Name und Sitz
Der Verein führt den Namen

INTERESSENGEMEINSCHAFT DER HUNDEFREUNDE

Begleithundeverein Wetterau e.V.

Der Sitz ist in 61197 Florstadt / Nieder-Florstadt

Der Verein ist im Vereinsregister in Friedberg / Hess. eingetragen.

Der Verein dient gemeinnützigen Zwecken.
§ 2 Zweck und Ziel
der vom Idealismus getragener Verein hat sich folgende Ziele gesetzt:

° den Eigentümern von Hunden Hilfestellung bei einer artgerechten Erziehung und Haltung ihrer Tiere zu leisten. Es soll eine gewaltfreie Hundeerziehung vermittelt werden. Dabei soll auch das Sozialverhalten der Hunde im Vordergrund stehen. Zum besseren Lernverständnis dienen von uns ausgebildete Hunde, als Vorführhunde. Mit kreativen und einfühlsamen Übungen, die konsequent ausgeführt werden müssen, werden dem Hundehalter für dessen Hund, für seinem Wesen entsprechenden Übungen erläutert.

° Nach erfolgter Erziehung bzw. Grundausbildung können sich die Hunde und deren Führer einer Team-Test-Prüfung und /oder der Begleithundeprüfung A unterziehen.

° Im Rahmen von Vorträgen sollen den Mitgliedern Grundkenntnisse der Erziehung, Gesundheit, Ernährung und Pflege ihrer Hunde vermittelt werden. Diese Vorträge können geeignete qualifizierte Vereinsmitglieder oder beauftragte ( nicht Vereinsmitglieder) wie kompetente Fachkräften z.Bsp. Tierärzte, Tierpsychologen, Polizeihundeführer, Förster u.s.w. gehalten werden.
° Es können Hunde aller Rassen, auch Mischlinge, ausgebildet werden.
° Die Bildung einer Schutzhundeabteilung sowie die Einführung professionellen Breitensports ( Agility u.s.w.) wird jedoch ausgeschlossen.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „ Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.
Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 3 Mitgliedschaft und Aufnahme
Jede unbescholtene männliche oder weibliche Person, gleich welcher Nationalität, kann Mitglied werden. Personen, die nicht im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte sind oder aus einem deutschen Sport oder Fachverband ausgeschlossen wurden, können auf keinem Fall die Mitgliedschaft erlangen.
Die Zugehörigkeit zum Verein ist durch Einzelmitgliedschaft zu erwerben. Zur Aufnahme ist die Abgabe einer schriftlichen Eintrittserklärung erforderlich.

Personen unter 18 Jahren haben mit der Eintrittserklärung die schriftliche Einwilligung der Eltern oder ihrer zur gesetzlichen Vertretung berufenen Person vorzulegen.
Mit der Abgabe der Eintrittserklärung erkennt jedes Mitglied die Vereinssatzung an. Im Rahmen der Satzung gefassten Beschlüsse der berufenen Vereinsgremien sind für sie bindend.

Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Eine Ablehnung des Aufnahmegesuchs bedarf keiner Begründung.

Interessenten, die sich nicht sofort für eine Mitgliedschaft entscheiden wollen, haben die Möglichkeit, eine dreimonatige „Schnupperzeit“ zu vereinbaren. Während dieser Zeit ist für die Teilnahme ihrer Hunde an den Übungen pro Übungseinheit ein festgesetztes Übungsgeld zu zahlen.
Mit der Eintrittserklärung ist eine Fotokopie der Haftpflichtversicherungspolice des Hundes dem Verein zum Verbleib zu übergeben. Dies gilt auch für jeden weiteren Hund oder beim Wechsel des Hundes während der Mitgliedschaft, sowie für Hunde, die während der „Schnupperzeit“ Übungseinheiten absolvieren.

Für diese Schnupperzeit ist ein festgelegter Unkostenbeitrag zu zahlen.
Jeder Hund muss frei von ansteckenden Krankheiten sein. Der Verein kann diesbezüglich die Vorlage eines veterinärärztlichen Zeugnisses verlangen. Heiße Hündinnen sind von den Übungen ausgeschlossen

$ 4 Ende der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Tod oder Ausschluss.

Der Austritt aus dem Verein ist nur zum Ende eines Kalenderjahres möglich, wenn drei Monate zuvor gegenüber dem Vereinsvorstand die Mitgliedschaft schriftlich gekündigt wird. Die Beitragspflicht erlicht bei rechtzeitiger Kündigung mit Ablauf des Kalenderjahres, zu diesem gekündigt wurde, ansonsten mit Ablauf des folgenden Kalenderjahres.
Der Tod löst die Mitgliedschaft sofort auf.
Bei vereinsschädigendem Verhalten, insbesondere bei Missachtung der Vereinsbeschlüsse, ferner bei unehrenhaftem Verhalten innerhalb und außerhalb

des Vereins und bei Beitragsrückständen von mehr als drei Monaten kann der

Ausschluss aus dem Verein erfolgen. Vor der Entscheidung über einen Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied Gelegenheit zu seiner Rechtfertigung zu geben. Ausgeschlossene Mitglieder haben keinerlei Anspruch auf das Vereinsvermögen oder die Einrichtungen des Vereins.

Vereinseigentum ist auf jedem Fall zurückzugeben.

§ 5 Rechte der Mitglieder
Die Mitglieder sind berechtigt, die allgemein zugänglichen Einrichtungen des Vereins zu benutzen und an dessen Veranstaltungen teilzunehmen. Dabei müssen die Weisungen und/oder der Ausbilder/innen sowie die allgemeinen Vorschriften beachtet werden.
Sollte ein Hund nach Auffassung der Ausbilder/innen verhaltensgestört sein oder sich artwidrig verhalten, kann dieser Hund vom Übungsbetrieb ausgeschlossen werden. In einem solchen Fall wird dem Hundehalter tierpädagogische Unterstützung außerhalb des Übungsgeländes angeboten.

Die Mitglieder sind berechtigt, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen und an Wahlen durch Ausübung ihres Stimmrechts mitzuwirken.
Jedes Mitglied, das sich in seinen Rechten verletzt fühlt, kann sich beschwerdeführend an den Vorstand wenden.
Die Mitgliederrechte ruhen, wenn ein Mitglied länger als drei Monate mit den finanziellen Verpflichtungen im Rückstand bleibt, bis zur Erfüllung.
§ 6 Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind verpflichtet,
  • die Vereinssatzung, die Vorstands- und Versammlungsbeschlüsse zu beachten.
  • die in der Vereinsatzung niedergelegten Grundsätze zu fördern,
  • die übernommenen Ämter gewissenhaft auszufüllen.
  • mutwillige Beschädigungen und schuldhaften Verlust von Vereinseigentum zu ersetzen,
  • während der Dauer der Mitgliedschaft, die Haftpflichtversicherung für ihre(n) Hund (e) aufrechtzuerhalten.
Sollte dem Hundehalter oder dem eigenen Hund durch eigenes oder Fremdverschulden ein Körper- oder Sachschaden zugeführt werden, so kommt jeder Teilnehmer für den von ihm oder seinem Hund zugefügten Schaden selbst

auf. Schäden sind grundsätzlich direkt beim Schadensverursacher geltend zu machen. Es ist dessen Sache, sich von seiner Haftpflichtversicherung freistellen zu lassen.
Religiöse oder politische Betätigungen innerhalb des Vereins ist 
          nicht gestattet.


§ 7 Beiträge

Die Höhe des Vereinsbeitrages richtet sich nach den Bedürfnissen des Vereins. Sie wird durch die Mitgliederversammlung festgelegt.
Eine Aufnahmegebühr ist nicht zu entrichten

$ 8 Vereinsvorstand
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Die Leitung des Vereines besteht aus dem Vorstand.

Er setzt sich zusammen aus
  • dem 1. Vorsitzenden,
  • dem 2. Vorsitzenden,
  • dem Kassierer,
  • dem 1. Schriftführer,
  • dem 2. Schriftführer,
  • einem Beisitzer,
  • einem Pressewart
Zusätzlich gehören die Ausbilder kraft Amtes dem Vorstand an. Ist ein Vorstandsmitglied gleichzeitig Ausbilder, hat er nur eine Stimme. Externe Ausbilder haben kein Stimmrecht.

Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB (geschäftsführender Vorstand) ist,

der 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende, der Kassierer und der 1. Schriftführer. Jeweils zwei von ihnen sind gemeinschaftlich zur Vertretung des Vereins berechtigt.

Kontoführung:

Berechtigt zur Kontoführung - Zahlen der laufenden Rechnungen Einnahmen, geringfügige Auszahlungen ( bis 200€ ) sind:

Die 1. Vors. oder der 2. Vors. oder der Kassenwart

Der Vorstand wird nach direktem, allgemeinen und gleichem Wahlrecht in der Mitgliederversammlung gewählt. Seine Amtsdauer beträgt. – 10 - Jahre. Scheiden während der Amtszeit Vorstandsmitglieder aus, so kann in der auf das jeweilige Ausscheiden folgenden Vorstandssitzung vom Vereinsvorstand ein Vorstandsmitglied bis zur Ergänzungs- oder Neuwahl an seine Stelle berufen werden. Wahlberechtigt und wählbar sind alle Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Gewählt ist, wer über die einfache Stimmenmehrheit verfügt.

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er führt die im Rahmen der Satzung gefassten Beschlüsse durch und verwaltet das Vereinvermögen. Der Vorstand nimmt die Geschäfte wahr, die dem Verein durch Gesetze und Verordnungen übergeordneter Stellen auferlegt werden. Der geschäftsführende

Vorstand stellt Urkunden über Rechtsgeschäfte aus, die den Verein Dritten gegenüber binden.

Der Vereinsvorstand wird durch den Vorsitzenden einberufen. In der Regel findet alle zwei Monate eine Sitzung statt. Eine Sitzung muss stattfinden, wenn dies durch die Hälfte der Vorstandmitglieder verlangt wird. Der Vereinsvorstand, dessen Sitzung durch den Vorsitzenden oder seinen Stellvertreter geleitet werden, ist beschlussfähig, wenn die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Die Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Die Verhandlungen des Vereinsvorstandes werden vom Schriftführer in der Sitzung aufgenommen, und von der 1. Vors. oder deren Vertretung und dem Schriftführer un­terschrieben.
Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis der neue Vorstand gewählt oder ein Notvorstand gemäß § 29 BGB vom Amtsgericht bestellt ist

$ 9 Mitgliederversammlung

Der Verein hält alljährlich im Monat Januar eine ordentliche Mitgliederversammlung ab. Eine Fristüberschreitung bis zu zwei Monate ist zulässig. Die Mitgliederversammlung hat das oberste Entscheidungsrecht in allen Angelegenheiten des Vereins.
Die Mitgliederversammlung ist auch einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereines erfordert.

Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand einberufen. Es muss unter Angabe folgender Tagesordnung mindestens zwei Wochen vorher schriftlich eingeladen werden:
  1. Jahresbericht des Vorstandes,
  2. Bericht der Kassenprüfer,
  3. Entlastung des Vorstandes,
  4. Entscheidung über eingegangene Anträge
  5. Neuwahlen des Vorstandes ( entfällt in den Jahren, in denen keine Wahl ansteht
f) Wahl zweier Kassenprüfer, die dem Vorstand nicht angehören dürfen und für das nächste Jahr nicht wieder wählbar sind.
  1. Verschiedenes.
Der Vereinsvorstand ist zur Erweiterung der Tagesordnung befugt.

Eine Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn mindestens ein Viertel der gesamten Mitglieder dies unter Angabe der Gründe schriftlich verlangt.

Eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist jederzeit beschlussfähig. Anträge zur Mitgliederversammlung müssen spätestens eine Woche vorher schriftlich beim Vereinsvorstand eingereicht werden.

Die Mitgliederversammlung wird durch den 1. Vorsitzenden, bei Verhinderung durch den 2. Vorsitzenden und bei Verhinderung beider durch ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes geleitet. Die Beschlüsse der
Mitgliederversammlung werden durch Handhebung mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

Personen - Wahlen

Wie gewählt wird, bestimmen zuvor die Mitglieder durch Befragung und Handzeichen. Es kann durch Handhebung oder durch Stimmzettel gewählt werden, wenn sich mehrere Kandidaten zur Wahl stellen. Die Wahlen haben dann einzeln zu erfolgen. Es gilt die einfache Mehrheit. Bei Stimmengleichheit muss neu gewählt werden.

Mitglieder, die in der Mitgliederversammlung nicht anwesend sind, können gewählt werden, wenn ihre Zustimmung zur Wahl dem Vereinsvorstand schriftlich vorliegt.

Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterschreiben ist.

$ 10 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
$ 11 Sonderausschüsse und Beirat

Der Vereinsvorstand kann zur Durchführung besonderer Aufgaben Sonderausschüsse einsetzen. Die Sonderausschüsse haben grundsätzlich nur beratende Tätigkeit.

Der Vereinsvorstand kann aus verdienten Vereinsmitgliedern einen Beirat bilden, der ihn bei wichtigen Vereinsangelegenheiten berät.
$ 12 Ehrungen

Der Vereinsvorstand ist berechtigt, verdiente Vereinsmitglieder in
          geeigneter Form zu ehren

§ 13 Ausbilder

Ausbilder werden vom Vorstand bestellt. Soll ein Vorstandsmitglied zum Ausbilder bestellt werden, so hat er bei Abstimmungen nur ein Stimmrecht.

Die zu bestellenden Ausbilder sollten über ausreichende Erfahrung verfügen und möglichst Ausbildungskennzeichen in der Hundeführung haben.

Die Teilnahme an Fortbildungsseminare ist erwünscht.

Bei Bedarf können auch im Verein von qualifizierten Personen Übungsleiter geschult werden.

§ 14 Auflösung

Wenn die Hälfte der Mitglieder die Auflösung des Vereins schriftlich beantragt, ist eine Mitgliederversammlung unter Angabe des Grundes einzuberufen. Für die Auflösung des Vereins ist eine ¾ - Mehrheit aller stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt

61197 Florstadt, zwecks Verwendung für einen gemeinnützigen
           Verein.

Satzung vom Mai 2000

Erneuert 19.3.2004